Security

Social Engineering im Homeoffice

Mann sitzt Zuhause am Tisch, hält Papiere in einer Hand und hat in der anderen seine Brille: Titelbild zu Social Engineering bei Remote Work im Homeoffice

Remote Work ist toll – aber reden wir mal ehrlich über die Tücken des Social Engineering.

Die Art, wie wir arbeiten, hat sich gewandelt, und für viele von uns ist das Homeoffice ein echter Gewinn an Flexibilität und Lebensqualität. Doch diese neue Freiheit bringt auch eine weniger offensichtliche Herausforderung mit sich, nämlich die steigende Anfälligkeit für Social Engineering-Angriffe.

Im Büro schützt uns oft ein gewisses Maß an direkter Interaktion und die physische Präsenz von Kollegen. Zu Hause aber, in deiner vermeintlichen Komfortzone, können manipulative Taktiken auf fruchtbareren Boden fallen.

Denk nur mal darüber nach: Eine kurze Frage an den Kollegen nebenan fällt weg. Stattdessen kommunizieren wir digital, was Betrügern mehr Spielraum gibt, sich in E-Mails oder Nachrichten als jemand anderes auszugeben. Die Ablenkungen des privaten Umfelds, ein klingelndes Telefon, ein Kind, das etwas braucht, können deine Aufmerksamkeit zusätzlich schwächen und dich unvorsichtiger machen. Und nicht jeder private Laptop genießt die gleichen Sicherheitsvorkehrungen wie ein Firmengerät. 

Besonders perfide sind aktuell Maschen wie gefälschte Anrufe vom „IT-Support“, der angeblich bei einem Problem helfen will und so Zugriff auf deinen Rechner erlangt. Oder dringende E-Mails, die scheinbar von einem Vorgesetzten kommen und dich zu einer schnellen Überweisung drängen. Auch das Ausnutzen gehackter privater E-Mail-Konten, um glaubwürdige Anfragen an Kollegen zu senden, nimmt zu. Und wer rechnet schon damit, über SMS oder WhatsApp von einem vermeintlichen Kollegen um sensible Informationen gebeten zu werden? 

Was können wir als Unternehmen tun, um nicht nur unsere eigenen Teams zu schützen, sondern auch einen Beitrag zu einer sichereren digitalen Welt zu leisten? Ein entscheidender Baustein sind Awareness-Schulungen, die weit über reine Compliance hinausgehen. Wir können unseren Mitarbeitern nicht nur die Gefahren aufzeigen, sondern ihnen auch praktische Werkzeuge an die Hand geben, um verdächtige Aktivitäten zu erkennen und richtig darauf zu reagieren, egal ob im beruflichen oder privaten Umfeld.

Interaktive Formate, Fallbeispiele und Simulationen können das Bewusstsein nachhaltig schärfen. Darüber hinaus spielt der Endpoint Protection eine zentrale Rolle. Moderne Lösungen erkennen und blockieren nicht nur bekannte Malware, sondern analysieren auch Verhaltensmuster, die auf Social Engineering-Angriffe hindeuten könnten. Die Bereitstellung und der Support solcher Technologien für unsere Mitarbeiter, insbesondere im Remote-Umfeld, ist ein wichtiger Schritt. Wir bei Braintower setzen beispielsweise auf regelmäßige Schulungen und Phishing-Simulationen, um unsere Teams zu stärken. 

Durch realitätsnahe Übungen lernen unsere Mitarbeiter, verdächtige E-Mails zu erkennen und sicher damit umzugehen. Wir glauben, dass ein starkes Fundament an Sicherheitsbewusstsein und technologischen Schutzmaßnahmen die beste Verteidigung gegen Social Engineering ist. Am Ende des Tages steht und fällt die Sicherheit mit deiner Wachsamkeit und der Bereitschaft, im Zweifel lieber einmal mehr nachzufragen. 

Welche Aha-Momente hattest du in Bezug auf Social Engineering im Remote-Alltag? Und welche innovativen Ansätze habt ihr in euren Unternehmen entwickelt, um das Bewusstsein zu schärfen und einen breiteren Schutz zu ermöglichen?

Wenn Du oder Dein Unternehmen Unterstützung beim Schutz vor Social Engineering brauchst, sei es durch Awareness-Schulungen, technische Beratung oder Sicherheitskonzepte, nimm gerne Kontakt mit uns auf. Wir helfen weiter!

Verfasser: Robin Ferrang – Head of Technical Services

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